
A. Überdachte Abstellanlage oder ein abschließbarer Raum für
die Fahrräder über Nacht
Der Raum sollte möglichst ohne Stufen erreichbar sein. Unbefugte
haben keinen Zugang.
B. Angebot von Sitz- und Tischkombinationen auf der bereitgestellten
Zeltfläche
Aufgrund der begrenzten Mitnahme von Gepäck auf dem Fahrrad
bieten Sitz- und Tischkombinationen, nach Möglichkeit überdacht,
einen besonderen Komfort bei den Mahlzeiten.
C. Angebot einer Kochgelegenheit
Eine öffentlich zugängliche Kochgelegenheit im Gebäudekomplex
von Spül- und Waschmaschinenraum oder der Verleih eines Kochers
bietet den Radwanderern auch ohne mitgebrachte Utensilien die
Möglichkeit, ihre Mahlzeiten selbst zuzubereiten.
D. Einkaufsmöglichkeit zur Versorgung mit dem Nötigsten
Radelnde Gäste sind froh, wenn sie sich nach einer anstrengenden
Tagesetappe nicht noch auf die Suche nach einer Einkaufsmöglichkeit
machen müssen. Ein Kioskladen zur Versorgung mit dem Nötigsten
genügt den Ansprüchen von Fahrradtouristen.
E. Ausreichende Beleuchtung der Wege zum Zeltareal
Licht, auch ohne mitgebrachte Lampen, fördert die Orientierung und
das Wohlsein des Gastes ungemein.
F. Bereitstellung wichtiger Ersatzteile ggf. in Absprache mit der
nächsten Werkstatt
Bei Fahrradpannen ist der Gast besonders auf Ihre Hilfe angewiesen.
Die Kooperation mit einer örtlichen Fahrradwerkstatt kann für beide
Partner vorteilhaft sein.
G. Informationen über weitere fahrradfreundliche Campingplätze
der Region
Kooperierende Betriebe helfen so, ihre Region besser zu erschließen
und vermitteln dem Gast das Gefühl, in guten Händen zu sein. Das
kann von der Unterkunftsberatung für den nächsten Tag bis zur telefonischen
Voranmeldung durch den Gastbetrieb des Vortages gehen.
Ist Ihr Betrieb zeitweilig geschlossen, so sollte ein Aushang auf die am
nächsten gelegenen offenen Betriebe hinweisen.
H. Angebot von Mietzelten, Mietwohnwagen, Blockhütten, Bungalows o.ä.
Ihre Gäste können durch ein derartiges Angebot angeregt werden,
ihren nächsten Urlaub wieder auf Ihrem Campingplatz zu verbringen,
ohne extra ein eigenes Zelt mitbringen zu müssen.
I. Mietangebot an qualitativ guten Fahrrädern
Ihre nichtradelnden Gäste können durch ein derartiges Angebot angeregt
werden, Radtouren zu unternehmen. So auf den Geschmack
gekommen, wird der nächste Urlaub vielleicht ein Fahrradurlaub bei
Ihnen sein. Es empfiehlt sich hierzu mit dem nächstgelegenen Fahrradvermieter
Absprachen zu treffen, statt eigene Räder anzuschaffen,
die dann auch fachgerecht gewartet werden müssen.
J. Angebot von Tagesradtouren in der näheren und weiteren Umgebung Ihres Betriebes sowie Bereitstellen von weiterem Informationsmaterial über die Region
Durch vom Gastgeber geführte Touren oder durch das Bereitstellen
ausgearbeiteter Tagesrouten bieten Sie Ihren Gästen einen Anreiz,
den Aufenthalt in Ihrem Betrieb zu verlängern. Die Anregungen für
Radtouren in die Umgebung sowie zu den Sehenswürdigkeiten in der
Nähe können in Form eines Ordners im Aufenthaltsraum präsentiert
oder auf einer Infotafel ausgehängt werden.